Die Kinder- und Jugendgruppe der Kreisgruppe Rüsselsheim verbrachte auch in diesem Jahr das Campingwochenende am Riedsee bei Leeheim. alt

Bei strahlendem Sonnenschein und in hervorragender Stimmung trafen die ersten Familien Freitag den 24. August im Laufe des Nachmittags nach und nach auf dem ihnen zugewiesenen Platz ein. Zelte, Wohnwagen, Wohnmobile und Busse wurden aufgestellt und bildeten ein ansehnliches Campingdorf, in dem sich die Teilnehmer häuslich einrichteten. Ganz speziell wurde ein Zelt für die männlichen Jugendlichen und ein zweites für die jungen Damen aufgebaut, wonach sie jedoch gemeinsam ausschwärmten um das umliegende Gelände auszukundschaften. Die Väter bauten währenddessen das große Küchenzelt auf und richteten als zentralen Platz, den “Grillplatz“ ein. Dort wurde dann das mitgebrachte Grillglut über der angefachten Glut auf den Rost gelegt während die Mütter eine große Auswahl leckerer Salate zauberte. Der verführerische Duft und das herrlich angerichtete Buffet regte bei allen Anwesenden einen Riesenappetit an, dementsprechend sie kräftig zulangten. Der Abend am anschließenden Lagerfeuer zog sich dann noch lange hinaus und verging dennoch viel zu schnell mit Erzählen, Lachen und Gesang.

Am nächsten Morgen küsste die Sonne uns wach. Der Duft frisch gekochten Kaffees lockte aus den Schlafsäcken und es wurde ein fürstliches Frühstück angerichtet, bei dem Spiegeleier, Rührei mit gebratenem Speck und frische Brötchen nicht fehlen durften. Anschließend wurde erstmals aufgeräumt und klar Schiff gemacht. Während danach die einen sich im See mit einem angenehmen Bad abkühlten, spielten die anderen Fußball und Volleyball. Dabei wetteiferte die Mannschaft der Väter mit jener der Töchter, und dann wiederum die der Eltern mit jener ihrer Kinder. Bei solch kurzweiligem Zeitvertreib verging der Vormittag wie im Flug, und neuer Hunger kündigte sich an nach solch anstrengendem sportlichem Einsatz. Es wurde erneut gegrillt. Nach dem Mittagessen zuerst gemeinsam aufgeräumt und anschließend das Geschirr gespült, wobei sich bewahrheitete dass viele Hände der Arbeit ein schnelles Ende bereiten. So konnten die meisten sich danach auch wieder der sportlichen Seite des Zusammenseins widmen, während die andern sie dabei anfeuerten. Am frühen Nachmittag fanden sich auch etliche Besucher ein, die mit Kaffee, Kuchen und guter Stimmungsmusik verwöhnt wurden.
In diesem Jahr waren für das gemeinsame Abendessen als Schmankerl Langosch angesagt. Also setzten die Frauen den Teig an und als er soweit gediehen war, ging es los mit dem Ausbacken. Es wurde zeitgleich gebacken und gegessen, erneut gebacken und gegessen ... so lange, bis alle satt waren. Dann rückte man wieder zum Lagerfeuer hin, wo die Gemeinschaftspflege vom Vorabend fortgesetzt wurde. Nach einem so ereignisreichen sowie schweißtreibenden Tag sollte man annehmen, dass die meisten müde wären und früh schlafen gehen würden, aber Pustekuchen. Keiner verließ die Runde vor 24 Uhr, weil Tanja Stock am nächsten Tag Geburtstag hatte und jeder als Erster gratulieren wollte. Die Letzten kapitulierten erst in den frühen Morgenstunden, um wenigstens noch etwas Schlaf zu erhaschen.
Am Sonntagmorgen weckte der Duft frischen Kaffees und frischer Brötchen erneut und lies alle nach und nach wach werden. Und dann ging es mit der kleinsten “Nebensache“ dieser Freizeit weiter: mit einem reichhaltigen Frühstück! Derart gestärkt wurde mit dem Abbau der Zelte und Pavillons begonnen um sie noch trocken unterzukriegen, weil die Sonne an diesem letzten Tag sich vornehm zurückhielt während der Wind Regenwolken auftürmte, die sich kurz über uns entleerten um danach erleichtert weiter zu ziehen und der Sonne das Feld wieder zu überlassen. Mittags wurde dann zum letzten Mal an diesem Wochenende der Grill angeworfen, auch wenn es ab und zu aus dem Himmel noch tröpfelte. Doch es war einfach zu wenig um uns die gute Laune zu vermiesen.
Abschließend wurde der Campingplatz noch aufgeräumt und zu guter letzt noch ein Gruppenfoto geschossen um die Teilnehmer festzuhalten ... wenn auch nur für die Erinnerung an dieses herrliche Wochenende. Die Jugendgruppe schlug vor, diese Veranstaltung zukünftig sogar 2 mal jährlich zu organisieren, was auch für die „alten Junggebliebenen“ einer Überlegung wert wäre... Ob’s was wird, darüber ein anderes mal mehr.

An dieser Stelle nur noch ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer und vor allem die Organisatoren.

Und bitte nicht vergessen: Das nächste Großereignis steht schon vor der Tür!       Der Herbstball am 24. November in Astheim!
Renate Brius