Die HOG (Heimatortgemeinschaft) Bartholomae wurde 1984 gegründet und hat  z.Z. 340 Familienmitglieder. Ihr Ziel ist die Forderung des Zusammengehorigkeitsgefuhl aller in Deutschland lebenden Bartholomaer .

Zentrale Aufgabe der Heimatortsgemeinschaft ist es, das Zusammengehörigkeitsgefühl aller Bartholomäer in Deutschland und zu den in Bartholomae verbliebenen Landsleuten zu wahren und zu stärken. Das derzeitige Siedlungsgebiet der in Deutschland lebenden Bartholomäer konzentriert sich im süddeutschen Raum, insbesondere um Stuttgart und München, und im Westen im Raum Wiehl/Gummersbach. Einige leben in Österreich, Frankreich, USA, Kanada, Australien und Simbabwe.

Auf Initiative einiger älterer Bartholomäer um EGON HERGETZ und ROSA CLOOS wird 1984 das erste Treffen in Schorndorf veranstaltet. Die 296 teilnehmenden Landsleute beschlossen die Gründung der „Heimatortsgemeinschaft Bartholomae“. Zum Vorsitzenden (Nachbarvater) wurde Egon Hergetz gewählt, der dies Amt bis 1994 ausübt. Weitere Treffen fanden im zweijährigen Turnus in Schorndorf statt. Die Zahl der eingetragenen Mitglieder stieg erfreulicherweise von anfangs 80 auf mittlerweile 320 Familienmitgliedschaften.

1994 wurde MICHAEL BRENNDÖRFER zum neuen Nachbarvater gewaehlt. Zusätzlich zu den bisherigen Aktivitäten der HOG, die im Wesentlichen alle zwei Jahre ein Treffen  organisiert, wurde die Herausgabe eines Heimatblattes beschlossen. Die erste Ausgabe des jährlich erscheinenden „Bartholomäer Mitteilungsblatt“, mit interessanten Einblicken in das Leben der Bartholomäer von einst und jetzt, wird anlässlich des 6. Treffens im Jahr 1996 vorgestellt.

Die soziale Hilfeleistungen und die persönlichen Kontakte mit der Heimatgemeinde wurden in vielerlei Richtung ausgeweitet und verstärkt. Das noch recht intakte und aktive Gemeindeleben, wie z.B. der Seniorenkreis, Handarbeitskreis, Tanzgruppe, Männerkreis, um nur einige zu nennen, wurden nach besten Kräften unterstützt.

Die HOG Bartholomae beteiligt sich aktiv an landsmannschaftlichen und kulturellen Aktivitäten und Veranstaltungen in Deutschland, insbesondere im Rahmen der Regionalgruppe Burzenland des Verbandes der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften. Sie war auch maßgeblich beteiligt an der Gründung der „Kronstädter Allianz“, einer losen Vereinigung aller Kronstädter Gruppierungen in Deutschland, die sich eine aktivere Zusammenarbeit und Information zum Ziel gesetzt hat.