Der Kreisverband Mittelhessen wurde am 7.10.2007 neu gegründet    

Der derzeit amtierende Vorstand seit 2015

Vorsitzender: Martin Ramser, stellv. Vorsitzende: Karin Melchior, Johann Homm Schriftführerin: Karin Lingner, Kassierer: Hans-Josef Orend, Beisitzer: Friedrich Bartha, Erika Dörr, Martina Orend,Regina Homm, Hans Glaser Kassenprüfer: Walter Barth,Johann Melchior, Ersatzkassenprüfer: Alfred Dörr, Alfred Lingner Seniorenreferentin: Hannelore Müller Kulturreferenten: Brigitte Ramser, Jugendreferentin: Astrid Obermayer

Ziel des Vorstandes ist das sächsische Bewusstsein bei möglichst vielen Landsleuten wach zu halten und an die nächste Generation weiter zu geben. Dieses wird der Vorstand durch kulturelle Veranstaltungen unterstützen.
Die Kreisgruppe Mittelhessen erstreckt sich über ein großes Mitgliedergebiet, aktueller Mitgliederstand ca. 240 Personen, so dass es nicht immer gelingt Veranstaltungen in Ortsnähe zu organisieren.

 

                                      

Der Vorstand: v.l.n.r.oben:Friedrich Bartha, Hans Glaser,Astrid Obermayer,Alfred Lingner,Walter Barth, Martin Ramser, Hans Josef Orend, Alfred Dörr, Johann Homm, Johann Melchior. v.r.n.l unten: Regina Homm, Hannelore Müller, Karin Lingner, Karin Melchior, Martina Orend, Brigitte Ramser, Erika Dörr.

Ein Bericht aus der Wetzlarer Neuen Zeitung / Solms / Braunfels und www.mittelhessen.de zu unserem Weihnachtsball

Siebenbürger Sachsen tanzen in Solms zum Fest

WEIHNACHTSTANZ Traditionen aus Siebenbürgen werden in Hessen weitergepflegt.

Solms (sbe). Tanzen zum Fest wie in Siebenbürgen: Zum dritten Mal hintereinander hatte der Kreisverband Mittelhessen des Verbandes der Siebenbürger Sachsen zum Weihnachtstanz in die Solmser Taunushalle eingeladen.

Bei der Begrüßung der Gäste in der Taunushalle freute sich derKreisverbandsvorsitzende Martin Ramser, unter den rund 200 Besuchern neben den Landsleuten, die ihre Wurzeln in Siebenbürgen haben, auch etliche Solmser Bürger entdecken zu können.

Vornehmlich aus den Gebieten an Rhein und Mosel waren im 12. Jahrhundert Siedler aus dem Deutschen Reich dem Ruf des ungarischen Königs nach Siebenbürgen gefolgt. Dort siedelten sie sich an und bewahrten im Laufe der Jahrhunderte oftmals ihre kulturellen Werte aus dem alten Herkunftsraum, pflegten weiterhin die deutsche Sprache und die Traditionen.

Die Kriege und Wirren im 20. Jahrhundert haben die Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen im heutigen rumänischen Karpatenraum dezimiert und auseinandergerissen. Die Mehrzahl von ihnen siedelte aus und lebt heute in Deutschland.

"Etwa 240 Mitglieder hat der Kreisverband in Mittelhessen", erklärt sein Vorsitzender Ramser und ergänzt: "Insgesamt leben aber viel mehr in der Region, die nicht Mitglieder im 2007 gegründeten Kreisverband sind".

Die Tradition und die Bräuche weiterzuführen sei neben dem Zusammenhalt das Ziel der Siebenbürger Sachsen, so der Vorsitzende. "So war es auf den Dörfern Brauch, dass man sich nach dem guten Essen an Heiligabend innerhalb der Familie, am ersten Weihnachtstag gemeinsam zum Tanz getroffen hat". Mit der Gruppe "Phoenix-V" war am Abend eine Band für die Unterhaltung zuständig, die ebenfalls aus Siebenbürgen stammt.1992 wurde die Formation als "Sound 7" gegründet. Damals hatte Martin Ramser bei "Phoenix-V" noch selbst mit musiziert. Mittlerweile hat die die Gruppe nicht nur ihr musiktechnisches Know-how weiterentwickelt.

 

Tanzen verbrennt Festtagskalorien

 

"Phönix-V" sorgte bis spät in die Nacht mit Volksmusik-Hits, deutschen Schlagern und Rock für allerbeste Stimmung im Saal. Und natürlich nutzten viele der Gäste vom ersten Gitarrenakkord bis zum Schluss die Möglichkeit, zu tanzen - ganz wie damals in Siebenbürgen: zur Pflege der Gemeinschaft und zum Verbrennen der Kalorien.

(sbs )

 

Tanzgruppe Mittelhessen beim Hessentag in Wetzlar

In diesem Jahr war die Stadt Wetzlar in Mittelhessen der Austragungsort des traditionellen Hessentages. Das war eine gute Gelegenheit für die Mitglieder der „Volkstanzgruppe Mittelhessen“ sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Am Dienstag, den 5. Juni 2012 um die Mittagszeit bekam die Tanzgruppe die große Bühne am Wetzlarer Dom für eine Stunde zur Verfügung.

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Acht Paare in ihren schönen siebenbürgischen Trachten zeigten den interessierten Zuschauern Tänze aus der alten und neuen Heimat. Das Publikum war begeistert und spendete Applaus. Das Interesse war auch nach der Darbietung groß, denn die Zuschauer wollte mehr über unsere Herkunft wissen, der eine oder andere hatte auch Bekannte oder Verwandte aus Siebenbürgen und so kam man ins Gespräch. Das gemeinsame Foto zeugt davon, dass den Teilnehmern das Tanzen Spaß gemacht hat. Sie sind stolz darauf zu zeigen, dass sie auch in der neuen Heimat ihre Wurzeln nicht vergessen und die Traditionen weiter pflegen.