Frauenkreis FrankfurtSeit 1992 treffen sich monatlich 20-25 Siebenbürgerinnen  immer jeden 2. Donnerstag im Monat um 15.00 Uhr im Gemeindehaus der St. Katharinengemeinde, Leerbachstr. 18, in 60322 Frankfurt.

Weite Anfahrten werden in Kauf genommen, von Heppenheim, Bad Homburg, Neu-Isenburg, Offenbach Heusenstamm u.s.w. um gemeinsame Aktivitäten zu planen und durchzuführen, um persönliche Kontakte zu pflegen und Nachrichten auszutauschen. Ähnliche Schicksale machen diese Treffen so wichtig.

Verschiedene Aktivitäten wie Lesungen, Referate über Patienten- und Betreuungsverfügung oder Studientage im Heiligenhof in Bad Kissingen werden angeboten.

Die Siebenbürgische Frauengruppe Frankfurt trifft sich jeden zweiten Donnerstag im Monat um 14.00 Uhr im Gemeindehaus der St. Katharinengemeinde, Leerbachstraße 18, 60322 Frankfurt. Kontakt Frau Ursula Tobias. Termine 2018: 11.01, 08.02, 08.03, 12.04, 17.05, 14.06, 13.09, 11.10, 08.11.2018, Basar am Sa. 01.12.2018 um 14.00 Uhr.

Ausflüge wie die Weinverkostung im Kloster Eberbach und Fahrt nach Gundelsheim bereichern unser Zusammenkommen.

Etwas Besonderes ist jedes Jahr die Teilnahme am Weihnachtsbasar, wenn die Siebenbürgischen Frauen die Kuchentheke mit ihren Spezialitäten anbieten. Es gibt auch einen Stand, wo Handarbeiten von Frauen in Siebenbürgen angeboten werden.

Interessenten an der Arbeit des Frauenkreises Frankfurt und neue Mitglieder melden sich bitte bei Frau Ursula Tobias.

Am 20.10.2018 fand im Ev. Gemeindehaus in Langstadt unsere jährliche Frauentagung, diesmal in einer kleinen Runde, statt.

Thema war: „Die Integration und gegenwärtige Identität der Siebenbürger Sachsen in Deutschland“. Eingeladen war ein junger Referent, Fabian Richter, der in Temesvar studiert und sich in seiner Masterarbeit mit den eigenen siebenbürgischen Wurzeln auseinander gesetzt hatte. Er streifte die Geschichte der Siebenbürger Sachsen und deren Entwicklung zu einer Volksgemeinschaft, getragen von starken eigenen Institutionen bis zum 2. Weltkrieg und von einer ausgeprägten deutschen Identität über Jahrhunderte.

Der Mensch lebt nicht allein vom Brot, stellten wir fest, als sich am 20. Mai blauer Himmel mit strahlendem Sonnenschein über der Hofreite der Fam. Ilse und Walther Jakobi, wölbte, wo die Tagung der siebenbürgischen Frauen in Hessen, stattfand. Dort nutzten wir die Backstube und die Küche, um einen Brauch aus vergangenen Tagen, Brot und Hanklich backen, wieder aufleben zu lassen.

Gelungene Frauentagung in Rüsselsheim

„Lebst du schon - oder rennst du noch?“ Das war voriges Jahr der Grundtenor zum Thema „Zeit-Qualität“ und hatte bei den hessischen Siebenbürgerinnen großen Anklang gefunden. So konnte am 8. Oktober beim diesjährigen Treffen der Faden weiter gesponnen werden, denn Achtsamkeit, das Thema der diesjährigen Frauentagung, hat viel mit Sich-Zeit-Nehmen zu tun.

Die in Frankfurt/Main und Umgebung lebenden Siebenbürger Frauen treffen sich seit Anfang der 90er Jahre jeden Monat einmal im Gemeindehaus St. Katharinen.

Diese Treffen sind uns lieb und wichtig. Es ist bemerkenswert, dass unsere etwa 20 Personen umfassende Gruppe immer wieder Neuzugänge verzeichnen kann, die damit die alters-und krankheitsbedingten Ausfälle voll kompensieren. Wir sind ständig bemüht, unsere Treffen abwechslungsreich zu gestalten durch Literaturbeiträge, Stadtführungen, Museums- und Theaterbesuche und Fahrten.

Schon bei der Begrüßung ging das Rätselraten los: Es gab Sekt, aber drin schwamm ein zartes hellgrünes Zweiglein mit filigranen Blättchen. Es schmeckte. Nur wonach?

Die Leiterinnen des Frauenreferats in Hessen Ursula Tobias und Ortrun Maurer hatten zur Kulturtagung der Siebenbürger Sächsinnen am 10. September nach Rüsselsheim eingeladen, praktischerweise in die „Albrecht-Dürer-Schule“, wo letztere als Lehrerin tätig ist. So war Raum genug und es ging im wahrsten Sinne rund zum Thema „Kräuter“, das so allbekannt schien und doch vielen neue Erkenntnisse bescherte. Erst hörten wir beim Teetrinken Geschichtliches von Ortrun Maurer zu Persönlichkeiten der Kräuterkunde, dann galt es als praktische Aufgabe Pflanzen Beschnuppern, Erkennen und Benennen und die Auflösung brachte so erstaunliche Namen zutage wie „Ananassalbei“,